Climatical Research
Was du tun kannst

Was du tun kannst

Alltägliche Dinge, um nachhaltiger zu leben

Regionales Obst und Gemüse

Wie absurd ist es, dass wir so viele verschiedene Apfelsorten bei uns im Supermarkt haben? Dabei ist bloß ein kleiner Bruchteil des Sortiments aus dem eigenen Land. Greife das nächste Mal, wenn du das Geld hast, einfach auf regionales Obst und Gemüse zurück. Schließlich unterstützt man dann auch die regionale (Land-)Wirtschaft.

Bewusst Energie sparen

Ziemlich absurd, so etwas erwähnen zu müssen, allerdings muss der Fernseher ja nicht laufen, wenn man gar nicht im Zimmer ist. Das Gleiche gilt auch für das Heizen, wenn man nicht zu Hause ist und die Beleuchtung des Gartens in der Nacht. Wen will man nachts mit der Deko beeindrucken?

Leitungswasser statt (stillem) Mineralwasser

Ziemlich faszinierend: Unser deutsches Leitungswasser ist (im Regelfall) sogar gesünder als gekauftes Mineralwasser. Am Ende kommt es nur darauf an, wie die Leitungen im eigenen Haus sind. Sparen tut man nicht nur Geld, sondern auch unnötiges Schleppen und Einwegplastikflaschen. [1]

Unnötige Tüten vermeiden

Die Bananen, die von Natur aus eine dicke Schale haben, in eine Plastiktüte zu verpacken, ist absurd. Schließlich isst man die Schale normalerweise nicht mit. Bei anderem Obst und Gemüse eignen sich durchsichtige Mehrwegbeutel hervorragend. Oft verkaufen die Supermärkte selber solche.

Reflektieren, bevor man gewisse Dinge kauft

Jeder hat schon ein Mal einen Kauf bereut. Sei es Kleidung oder ein elektronisches Gerät, was sowieso nur herum liegt. Vor gewissen Käufen, damit ist nicht der Einkauf im Supermarkt gemeint, das nächste Mal überlegen, ob man den Kauf in gewissen Zeitabständen immer noch tätigen würde.

Nicht groß überlegen, anfangen

Wenn die Lust nicht da ist, dann denk einfach an Folgendes: Ein Tag hat 86.400 Sekunden. Wenn es weniger als 60 Sekunden dauert, dann mach es!

Systematisches Problem

Natürlich handelt es sich bei dem Klimawandel zum größten Teil um ein systematisches Problem. Solange zum Beispiel nachhaltige Alternativen finanziell weitaus unattraktiver sind, werden die meisten nicht auf diese zurückgreifen. Zu mal sich auch nicht jeder die teurere Variante leisten kann.

Es gibt so viele Stellen in der Politik und Wirtschaft, die eine Renovierung benötigen: Viele Bio-, Nachhaltigkeits- und Fairtradesiegel suggerieren den Konsumenten mehr, als am Ende der Fall ist. Der Staat subventioniert zu wenig in nachhaltige Innovationen und Technologien, dafür aber noch in Kohle. Probleme werden aus der EU verschoben und in Drittweltländer verschoben. Die Liste ist endlos und der Einzelne kann auf das Große und Ganze betrachtet bloß wenig ausrichten.

Wer sich gerne mehr in die Thematik einlesen will, empfehle ich folgendes Buch*:

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